Die Kumsttonne auf dem Oerlinghauser Tönsberg. Foto: Nikater/Wikimedia

Oerlinghausen. Die Kumsttonne ist ein wichtiger Bestandteil des historischen Stadtbildes und Wahrzeichen der Bergstadt. Die Stadtverwaltung möchte das Bauwerk daher langfristig erhalten und plant Sanierungsmaßnahmen im kommenden Jahr.


Im Zuge geplanter Maßnahmen für das Jahr 2027 sei die Statik des Bauwerks umfassend überprüft worden, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Untersuchung habe ergeben, dass die Gesamtstandsicherheit weiterhin gewährleistet sei und aktuell keine Gefahr für die Stabilität des Oerlinghauser Wahrzeichens bestehe.

Im Rahmen der Begutachtung seien jedoch einzelne Bereiche der Fassade identifiziert worden, insbesondere an der Nord- und Südseite, an denen sich vereinzelt Steine oder kleinere Mörtelfragmente lösen könnten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem historischen Bauwerk habe die Verwaltung daher vorsorgliche Sicherungsmaßnahmen veranlasst.

Bereits in den vergangenen Tagen wurden die Sitzbänke im direkten Umfeld der Kumsttonne vorübergehend demontiert. Zusätzlich wird das Bauwerk bis auf Weiteres ab Donnerstag, 12. März, in einem Radius von zwei Metern abgesperrt, um mögliche Gefährdungen für Besucher auszuschließen.

Das Osterfeuer am Sonntag, 5. April, an der Kumsttonne wird jedoch wie gewohnt stattfinden.