Bielefeld-Schildesche. Auf dem Rundweg am Obersee ist am Freitagmorgen, 20 März, eine Radfahrerin verletzt worden. Nach Angaben der Polizei Bielefeld soll die 53-Jährige gestürzt sein, nachdem ein angeleinter Hund sie angesprungen habe.
Der Weg ist als Fußgängerbereich mit Zusatz „Radverkehr frei“ ausgewiesen. Wie die Polizei mitteilte, habe sich die Radfahrerin gegen 7.20 Uhr von hinten einem 38-jährigen Bielefelder und dessen angeleintem Hund genähert. Sowohl der Mann als auch das Tier sollen sich erschrocken haben, weil sie die Frau nach eigenen Angaben nicht bemerkt hätten.
In diesem Moment soll der Hund hochgesprungen sein, wodurch die 53-Jährige zu Fall kam und sich leicht verletzte. Nach dem Sturz habe sich der Hundebesitzer zunächst in Richtung eines nahegelegenen Gastronomiebetriebs entfernt, um seinen aufgebrachten Hund zu beruhigen. Die Radfahrerin soll dies als Fluchtversuch gewertet haben und bat einen anderen Radfahrer, dem Mann zu folgen.
Laut Polizei kehrte der 38-Jährige schließlich ohne seinen Hund an die Unfallstelle zurück, nachdem ihn der Radfahrer angesprochen und zur Rückkehr aufgefordert hatte. Vor Ort habe der Mann erklärt, er halte die Radfahrerin für das Verhalten seines Hundes verantwortlich, da sie sich zu schnell und zu dicht genähert habe. Die 53-Jährige wiederum soll angegeben haben, der Hundehalter habe nicht ausreichend aufgepasst.
Eine Klingel habe sich nicht an ihrem Fahrrad befunden. Die Polizei nahm den Unfall auf und prüft nun den genauen Hergang.




