
Detmold. »Aus Lippe für Lippe und seine Wälder« – unter diesem Motto haben sich die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter und der Jobvermittler »AÜG Netzwerk GmbH« aus Detmold jetzt für den Wald engagiert: Sie spendeten jeweils 4.000 Euro für die Wiederaufforstung des Landesverbands-Waldes bei Detmold-Hiddesen. Beim Pflanztermin nahmen sie selbst Spaten und Schaufel zur Hand und pflanzten 60 Douglasien.
„Die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter hat uns in den vergangenen Jahren immer wieder bei der Pflanzung junger Bäume unterstützt. Auch in diesem Jahr wollte das Team am Standort Detmold ein Zeichen gegen den Klimawandel und für Natur- und Umweltschutz setzen, und hat mit dem Detmolder Personaldienstleistungsunterne
„Gern engagieren wir uns als Sparkasse, um die lippischen Wälder aufzuforsten. Die Bäume, die wir heute pflanzen, werden über Generationen hinweg zur Reduktion des CO2-Ausstoßes hier in unserer Heimat beitragen“, begründete Arnd Paas, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, die Motivation. „Wir wollen gemeinsam mit dem Landesverband die ‚grüne Lunge‘ Lippes erhalten und stärken, damit auch unsere Kinder und Enkel einen intakten Wald vorfinden.“ Corinna Thurau von der AÜG Netzwerk GmbH ergänzt: „Die lippischen Wälder erfüllen viele Funktionen. Sie entziehen der Atmosphäre nicht nur Kohlenstoff, sondern produzieren auch Sauerstoff, speichern Wasser, sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere und auch ein Erholungsraum für die Lipperinnen und Lipper. Ohne sie wäre unser Leben nicht lebenswert.“
Beim Ortstermin pflanzten Mitarbeiter der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter und der AÜG Netzwerk GmbH 70 Douglasien in der Nähe des Kanzleiweges in Detmold-Hiddesen, ein Areal südlich der Lopshorner Allee. „Mit dem gespendeten Betrag konnten wir eine 0,6 Hektar große Fläche aufforsten, das entspricht ungefähr einem Fußballfeld“, erläuterte Christopher Kroos, stellvertretender Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. Gepflanzt wurden Douglasie und Weißtanne. Gemeinsam mit der vorhandenen Naturverjüngung aus Buche, Kiefer und Lärche entsteht somit ein „Mischwald, der mit den Folgen des Klimawandels wie Dürre oder Starkregenereignissen mit drohender Bodenerosion besser zurechtkommen wird als die reine Fichtenreinkultur, die hier nach dem Zweiten Weltkrieg von unseren Vorfahren gepflanzt worden war und der Dürre der letzten Jahre nicht standhalten konnte.“





