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Herzebrock‑Clarholz. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Herzebrock‑Clarholz sind am Dienstagmorgen, 14. April, mehrere Personen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 7.35 Uhr auf der Gütersloher Straße (L927) zwischen Herzebrock und Gütersloh.


Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei habe eine 34‑jährige Autofahrerin aus Herzebrock‑Clarholz mit einem Opel die Gütersloher Straße aus Richtung Herzebrock kommend in Fahrtrichtung Gütersloh befahren. In dem Fahrzeug hätten sich zudem drei Mitfahrerinnen im Alter von 13, 15 und 16 Jahren befunden. In Höhe der Emsbrücke sei der Opel aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten.

Zur gleichen Zeit habe eine 61‑jährige Frau aus Gütersloh mit einem Toyota die Straße in entgegengesetzter Richtung befahren. Trotz eines eingeleiteten Ausweichmanövers habe die Toyota‑Fahrerin den Zusammenstoß nicht mehr verhindern können.

Beide Fahrzeuge seien frontal und mit großer Wucht kollidiert, so die Polizei. Infolge des Aufpralls seien sowohl der Opel als auch der Toyota in den angrenzenden Straßengraben geschleudert worden und dort auf dem Dach zum Liegen gekommen.

Bereits kurz nach der Alarmierung hätten erste Polizeikräfte die Unfallstelle weiträumig abgesperrt und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste‑Hilfe‑Maßnahmen übernommen. Die 61‑jährige Toyota‑Fahrerin habe schwere Verletzungen erlitten und sei nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus in Gütersloh gebracht worden.

Die Opel‑Fahrerin sowie die drei Jugendlichen hätten nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen davongetragen und seien ebenfalls zur ambulanten Behandlung in ein Gütersloher Krankenhaus transportiert worden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme sei die Gütersloher Straße bis etwa 11.25 Uhr voll gesperrt worden. Der Verkehr aus Richtung Herzebrock und Gütersloh sei in dieser Zeit umgeleitet worden.

Ein spezialisiertes Verkehrsunfall‑Team (VU‑Team) habe die qualifizierte Spurensicherung übernommen. Anschließend habe ein Abschleppunternehmen die Bergung und den Abtransport der stark beschädigten Fahrzeuge durchgeführt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bielefeld seien beide Unfallfahrzeuge sowie das Mobiltelefon der 34‑jährigen Opel‑Fahrerin als Beweismittel sichergestellt worden. Der Gesamtsachschaden werde derzeit von der Polizei auf rund 22.500 Euro geschätzt.