Hat der Autofahrer die Fußgängerin wegen beschlagener Windschutzscheibe nicht gesehen? Auf jeden Fall setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um die schwer verletzte Fußgängerin zu kümmern. Symbolfoto: Pixabay
Minden. Im Einmündungsbereich Westerhallermaschweg / Siegfriedstraße kam es am Dienstagmorgen innerhalb eines Wohngebietes zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Lübbeckerin schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer gegen 6:40 Uhr von der Siegfriedstraße nach rechts auf den Westerhallermaschweg abzubiegen. Dabei streifte er eine 61-jährige Fußgängerin, die infolgedessen zu Fall kam und sich schwer verletzte. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt jedoch fort, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.
Die 61-Jährige begab sich im Anschluss selbstständig in das Krankenhaus Lübbecke, wo sie stationär zur weiteren Beobachtung aufgenommen wurde.
Bei dem verursachenden Fahrzeug soll es sich um einen weißen Pkw mittlerer Größe handeln. Es ist nicht auszuschließen, dass die Sicht des Fahrers durch eine vollständig beschlagene oder vereiste Windschutzscheibe erheblich eingeschränkt war und er die Fußgängerin möglicherweise nicht wahrgenommen hat.
Die Polizei bittet den beteiligten Fahrzeugführer, sich umgehend zu melden. Zudem werden Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zu dem flüchtigen Fahrzeug geben können, gebeten, sich bei der Polizei unter (0571) 8866-0 zu melden.
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Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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