Blick ins Zentrum von Bad Salzuflen (Symbolbild). Foto: Adobe Stock

Bad Salzuflen. Ein erfolgreiches Abschlussfazit zieht die Stadtverwaltung Bad Salzuflen nach eigener Aussage mit der landesweiten Förderinitiative zur Aufwertung und Belebung von Leerständen in Innenstädten.


Aufgrund des Angebotes des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren Nordrhein-Westfalen“ (ZIO) sei es gelungen, insgesamt acht zuvor leerstehende Ladenlokale im Zentrum der Kernstadt mit neuem Leben zu füllen.

Bürgermeister Dirk Tolkemitt zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung: „Der Erfolg des Förderprogramms war ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität unseres Stadtzentrums weiter zu erhöhen.“ Die Ansiedlung von neuen Geschäften begleite mit ihren nachhaltigen und zukunftsorientieren Nutzungskonzepten den Wandel im Handel der Salzestadt positiv, so Verwaltungschef Tolkemitt weiter und ergänzt, dass „mit diesen wirtschaftlichen Impulsen weitere Ankerpunkte in unserer Innenstadt geschaffen wurden.“

Stadtverwaltung unterstützt Ladenlokale bis Ende 2027

Mit Unterstützung durch das ZIO-Programm eröffnete als erstes Förderprojekt ein Einzelhandelsgeschäft für Second-Hand-Ware „WearAgain“ (Dammstraße 16), gefolgt von „Kids & Kram“ (Dammstraße 14), „vomFASS“ (Lange Straße 53), „Kiefer Immobilien“ (Bleichstraße 6), „Bio am Markt“ (Am Markt 16), „Olga Voll Handmade“ (Schießhofstraße 9) und „belaARTwork Manufaktur Kunstglück“ (Wenkenstraße 15).

Überdies bereichere ab Sommer dieses Jahres das zuletzt durch das Förderprogramm unterstützte Geschäft „Schuhmode Riekehof“ (Steege 8) die Innenstadt, heißt es weiter. Wenngleich das Landesprogramm im April dieses Jahres für die Kurstadt beendet worden sei, würden die teilweise noch bis Ende des Jahres 2027 laufenden Mietverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten weiter gefördert. „Die sichtbaren Ergebnisse haben die Wirksamkeit dieser Maßnahme aufgezeigt“, resümiert Silke Groß, städtische Projektverantwortliche, da mit diesem Förderprogramm ein gelungenes Beispiel für eine aktive Innenstadtentwicklung umgesetzt worden sei und zur weiteren Stärkung der Bad Salzufler Innenstadt beigetragen habe.

Umsetzung des ZIO-Förderprogramms

Das ZIO-Konzept sei einfach gewesen, betont die Stadtverwaltung: Die Stadt Bad Salzuflen habe leerstehende Objekte zu einem reduzierten Mietzins bis maximal 70 Prozent der bisherigen Kaltmiete angemietet, die zu besonders günstigen Konditionen, 20 Prozent der bisherigen Altmiete, weitervermietet worden seien. Sei das angestrebte Konzept zur Belebung des Leerstandes nach den Förderrichtlinien förderfähig gewesen, habe die Verwaltung einen Mietvertrag mit dem Eigentümer/der Eigentümerin des Leerstandes geschlossen. Gleichzeitig sei ein Untermietvertrag zwischen Stadt und Nachmieter beziehungsweise Nachmieterin geschlossen worden. In der Folge hätten die Ladengeschäfte von Anfang an nicht den vollständigen Mietpreis zu zahlen.