Mit einem kleinen Festakt begrüßt Bürgermeister Dirk Tolkemitt gut 200 Neubürger im Kurhaus. Foto: Reiner Toppmöller

Bad Salzuflen. Gut 200 neue Bürger waren der Einladung der Verwaltung gefolgt und an einem sonnigen Samstag ins Kurhaus gekommen. Mit musikalischer Unterstützung des talentierten elfjährigen Michel, gefördert durch die städtische Musikschule, begrüßte Bürgermeister Dirk Tolkemitt die neuen Bürger in, wie er sagte, einem der schönsten Orte in der Bundesrepublik.


„Bad Salzuflen ist nicht die verstaubte Stadt, wie viele meinen. Sie sind in eine lebendige, junge und heterogene Stadt gekommen, und dafür hat sicher jeder von ihnen seinen eigenen Grund“, sagte der Bürgermeister zu Beginn. Er nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Stadt, die Ortsteile und den Kurort.

„Die Infrastruktur der Stadt, die schöne Innenstadt und die Kuranlagen sind seit Jahrzehnten auf Größe angelegt. Wir hatten in den besten Zeiten eine Million Übernachtungen, da wollen wir wieder hin“, ergänzte er und lud die Neubürger im Anschluss an den Empfang in den Kurpark zum Ehrenamtstag. Auch dort könnten sie sehen, wie lebendig die Stadt auch in den Ortsteilen ist, sagte er weiter.

Tolkemitt hob den neuen Medicampus als Zukunftsvision für die ärztliche Versorgung hervor, wies auf die Neubauten des Thermen-Hotels an der Vitaltherme hin und auf den Wiederaufbau des Fürstenhofes als neues Grandhotel.

Aber auch den begrenzten Wohnraum brachte er zur Sprache. An die jungen Familien gerichtet, sagte er: „Wir haben nicht nur eine eigene Wohnungsbaugesellschaft zur Errichtung von bezahlbaren Wohnungen gegründet, wir sind auch in der glücklichen Lage, jedem Kind einen Kitaplatz zu bieten. Wir haben rund 80 Millionen Euro in unsere Schulzentren investiert und werden zeitnah weitere 45 Millionen Euro in eine neue Grundschule investieren.“