Das ist ganz nach dem Geschmack engagierter Polizisten: Die Kontrolle nach einer verdächtigen Fahrweise weist auf Drogenkonsum und anhängige Haftbefehle hin. Ein veritabler Fang, für den sich ein kraftvoller Spurt allemal lohnt. Foto: Polizei
Lage. Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug auf der Schötmarschen Straße, das eine auffällige Fahrweise zeigte und Schlangenlinien fuhr. Das war am Donnerstag, 4. Juni, gegen 1.30 Uhr in der Nacht. Einsatzkräfte trafen im Bereich Dachsstraße auf einen Audi A2, der zunächst beim Anblick des Streifenwagens stark beschleunigte – dann aber aufgrund einer Sackgasse im Iltisweg stoppte. Zwei Männer flüchteten zu Fuß aus dem Wagen in unterschiedliche Richtungen. Polizisten trainieren regelmäßig, damit sie schnell rennen können: Beide Männer konnten durch nacheilende Polizeibeamte gestellt werden. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 43-jährigen Mann aus Kasachstan ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er zeigte deutliche Ausfallerscheinungen und könnte nach ersten Erkenntnissen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben. Einen Drogenvortest lehnte er ab. Eine Überprüfung seiner Person ergab, dass er keine Fahrerlaubnis hat und gegen ihn bereits zwei Haftbefehle vorliegen, so dass die Beamten ihn festnahmen und zur Polizeiwache brachten. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Der Audi wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen der Polizei gegen den Mann dauern an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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