Präsentieren das Programm des 18. Orgelsommers in der Auferstehungskirche in Bad Salzuflen: (von links) Pastor Torsten Rosenau, Brigitte Scheuer (HV Salzuflen), Dr. Axel Lehmann (Vorsitzender LBH), Stefanie Schwarz, Pastorin Claudia Ostarek, Landeskantor Burghard Geweke und Leonie Deutschmann. Foto: Reiner Toppmöller

Kreis Lippe/Bad Salzuflen. Zur Vorstellung des Programms des 18. Orgelsommers, einer gemeinsamen Aktion des Lippischen Heimatbundes (LHB) und der Lippischen Landeskirche, trafen sich jetzt der Vorsitzende des Lippischen Heimatbundes, Dr. Axel Lehmann, Brigitte Scheuer (HV Bad Salzuflen), der Beauftragte für den Orgelsommer, Landeskantor Burkhard Geweke, sowie Vertreter der teilnehmenden Kirchengemeinden in der Auferstehungskirche am Gröchteweg in Bad Salzuflen.


Das Konzept der Veranstaltungsreihe, die sechs „Ks“ seien der Erfolg der vergangenen Jahre gewesen und sollen auch in diesem Jahr nicht geändert werden, so Burkhard Geweke.

An sieben Standorten werden auch in diesem Jahr wieder unterschiedliche Konzerte stattfinden. Gestartet wird in der Auferstehungskirche am Gröchteweg in Bad Salzuflen.

Am 19. Juli lädt die Gemeinde ab 15 Uhr zu Kaffee und Konzert ein. Stefanie Schwarz wird an der Orgel unter anderem Werke von Caterina Assandra und Scott Joplin spielen.

Zum zweiten Mal ist die Peterskirche in Talle dabei. Wie Pastor Thorsten Rosenau mitteilte, wird die junge Organistin Chaewon Yun am Sonntag, 26. Juli, Werke von Brahms und Johann Sebastian Bach vortragen. Gestartet wird dort um 15 Uhr mit einer Kirchenführung vor dem Kaffeetrinken und dem Konzert.

Fortgesetzt wird die Konzertreihe am 2. August in der Evangelisch-reformierten Kirche Schieder. Auch dort ist man zum zweiten Mal Gastgeber, wie Pastorin Claudia Ostarek berichtete. Zum 75. Jubiläum der Gemeinde werden dort, auch nach dem Kaffeetrinken ab 15 Uhr, Susanne Kirchhoff und Susanne Stiewe Stücke von Charles Gounod, Jean-Philippe Sousa und anderen spielen.

Die Marktkirche in Lage lädt am 9. August zum Konzert ein. Dort wird allerdings nicht, wie auf dem offiziellen Programm-Flyer angekündigt, Prof. Andrzej Chorosiński spielen, sondern Schüler von ihm. Er selbst ist erkrankt.

Ein Novum gibt es am 16. August in der Kirche Hiddessen. Dort wird das Trio Dirk, Christina und Johannes Reinschmidt zwei- und vierhändig Werke bekannter Altmeister spielen. Bevor es am Sonntag, 30. August, das letzte Konzert in der Detmolder Erlöserkirche gibt, dort spielt Leonie Deutschmann an der Orgel Stücke, die zu einer zeitgleich stattfindenden Ausstellung ”Vom Inneren Spiegel” passen, ist noch ein Konzert in der Kirche in Silixen am 23. August auf dem Plan. Daniela Brinkmann, Organistin aus Rinteln, wird dort unter dem Motto ”Die Orgel tanzt” beschwingte Klänge von Barock bis zur Moderne vortragen.

Brigitte Scheuer betonte bei der Vorstellung, dass sie anfängliche Bedenken hatte, ob Kirche und LHB zusammenarbeiten könnten. „Doch es hat über die Jahre hinweg eine Veränderung stattgefunden, wir haben uns gemeinsam entwickelt“, sagte sie.

Dr. Lehmann betonte noch einmal, wie wichtig die Veranstaltungen für den LHB seien, die durch Friedrich Brakemeier vor Jahren initiiert wurden. „Mehr als 2.000 Zuhörer haben in den vergangenen Jahren jährlich die Konzerte besucht“, sagte er und wies darauf hin, dass so auch die Kirchen, die auch Baudenkmäler seien, in das Bewusstsein der Menschen zurückkämen.