So ist es richtig: auf jedem E-Scooter eine Fahrerin. Oft sieht man Jugendliche zu zweit auf einem Fahrzeug, was verboten ist. War das der Inhalt des Streits, der dazu führte, dass eine Autofahrerin ein Duo auf einem Scooter attackiert hat? Weil sich die Jugendlichen uneinsichtig zeigten? Wir wissen es nicht. (Symbolbild). Foto: Adobe Stock
Detmold-Heidenoldendorf. Zwei Jugendliche wurden am Montagabend, 29. Juni, gegen 20.10 Uhr auf der Orbker Straße in Heidenoldendorf von zwei bislang unbekannten Personen in einem roten VW-Kleinwagen verfolgt, bedroht, angefahren und dabei leicht verletzt.
Die Jugendlichen fuhren gemeinsam auf einem E-Scooter – was verboten ist ! – und überquerten einen Fußgängerüberweg an der Einmündung Bielefelder Straße/Orbker Straße. Dort hielt ein roter VW mit einer Frau am Steuer und einem Mann auf dem Beifahrersitz. Nach Aussage der Geschädigten gerieten sie in einen verbalen Streit mit den beiden und fuhren dann weiter. Sie seien jedoch von dem Fahrzeug verfolgt worden. Der Beifahrer versuchte offenbar unter anderem eine Flüssigkeit auf sie zu schütten und bedrohte sie. Am Ende des Niedernfeldwegs fuhr der PKW auf den E-Scooter auf. Beide Jugendliche stürzten und wurden leicht verletzt.
Die Fahrerin wird als etwa 55 bis 60 Jahre alt, schlank, mit schulterlangen grauen Haaren beschrieben und trug ein weißes Hemd sowie eine weiße Hose. Der Beifahrer soll etwa 30 bis 35 Jahre alt, circa 1,90 bis 2 m groß und kräftig gewesen sein. Er hatte kurze hellbraune Haare, einen blonden Dreitagebart, trug eine Brille und ein grünes Oberteil.
Ermittelt wird aktuell wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und Sachbeschädigung. Zeugenhinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter (05231) 6090 entgegen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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