Wer mit einer Pistole jemanden überfällt, ist möglicherweise auch bereit zu schießen. Auf jeden Fall ist juristisch der Tatbestand einer räuberischen Erpressung und schweren Raubes erfüllt. Dies ist der Fall, in dem drei junge Männer aus Lage einen vierten in Detmold überfallen haben, um eine hohe Summe Bargeld zu fordern. Symbolfoto: Pixabay
Detmold/Lage. Drei Männer erschienen am 3. Juni am Wohnhaus eines 28-Jährigen und forderten eine hohe Summe Bargeld von ihm, bei der es sich vermutlich um Schulden handeln könnte. Als der Mann nicht zahlte, bedrohten ihn die Tatverdächtigen mit einer Schusswaffe und raubten ihm Kopfhörer, die sie ihm vom Körper rissen. Das ist juristisch räuberische Erpressung und schwerer Raub.
Im Rahmen der weiteren polizeilichen Ermittlungen erließ das Amtsgericht Detmold Haftbefehle gegen die drei Tatverdächtigen wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung in Tateinheit mit einem schweren Raub.
Kurze Zeit später gelang es der Kriminalpolizei, den Haupttäter – einen bereits polizeilich bekannten 20-Jährigen aus Lage – festzunehmen, der seitdem in Untersuchungshaft sitzt.
Ein weiterer Haftbefehl gegen einen 18-Jährigen wurde am Montag, 06. Juli, in Lage vollstreckt. Bei der Festnahme und anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung unterstützten Spezialkräfte der Polizei die lippische Kripo, da es Hinweise darauf gab, dass der Mann bewaffnet sein könnte. Bei ihm wurden die mutmaßliche Tatwaffe sowie weitere Waffen, Schlagringe, Baseballschläger, Messer sowie ein Teleskopschlagstock gefunden. Eine Haftrichterin ordnete bei einer Vorführung die Untersuchungshaft für den jungen Mann aus Lage an.
Der dritte an der Tat beteiligte Mann – nach aktuellen Erkenntnissen ein 22-Jähriger ohne festen Wohnsitz – befindet sich auf der Flucht. Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats 6 dauern an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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