Der Rettungsdienst sorgt dafür, dass Unfallopfer möglichst schnell ins nächste Krankenhaus gefahren werden. Manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod. Im nachfolgend berichteten Fall musste eine schwer verletzte Radlerin zügig ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallfahrer beging Fahrerflucht. Symbolfoto: Adobe Stock
Extertal. Autos müssen auf der Straße einen seitlichen Mindestabstand gegenüber Fahrrädern einhalten: 1,50 Meter innerorts, 2 Meter außerhalb. Die Polizei vermutet, dass im folgenden Fall der Mindestabstand nicht eingehalten worden ist. Eine Radlerin verunglückte schwer. Und dann hat der Autofahrer auch noch sein Heil in der Flucht gesucht, statt sich um das Unfallopfer zu kümmern.
Am Sonntagmittag, 12. Juli, wurde eine Pedelec-Fahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 58-Jährige gegen 12:50 Uhr auf der Linderhofer Straße in absteigender Fahrtrichtung Burg Sternberg. Ein Fahrzeug überholte sie offenbar mit zu geringem Seitenabstand, so dass die Frau von der Fahrbahn abkam und stürzte. Dabei wurde sie schwer verletzt. Der nach Zeugenaussagen rote VW Golf, der sie überholt hatte, fuhr einfach weiter.
Das Verkehrskommissariat bittet Zeugen, die Hinweise auf das Fahrzeug und die Person am Steuer geben können, sich unter der Telefonnummer 05231 6090 zu melden.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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