Biker sind bekanntlich stets sehr schnell unterwegs. Das ist nicht gut: Bei hoher Geschwindigkeit befindet sich allein schon durch die Fahrphysik das Motorrad in einer fragilen Gleichgewichtslage. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der lippischen Polizei fielen zahlreiche Raser auf, die sich an kein Tempolimit hielten. Symbolfoto: Pixabay
Kreis Lippe. Im Rahmen der landesweiten ROADPOL-Kontrollaktion hat die Polizei Lippe zwischen dem 3. und 9. August 1400 Fahrzeuge im gesamten Kreisgebiet kontrolliert. Dabei wurden insgesamt 157 Geschwindigkeitsverstöße gemessen und 18 Strafanzeigen geschrieben.
Mehr als 11 Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell. Dabei gehört überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen. Zudem führt zu schnelles Fahren im Falle eines Verkehrsunfalls häufig zu deutlich gravierenderen Unfallfolgen und erhöht das Todes- oder Verletzungsrisiko.
Aufgrund des schönen Wetters legte der Verkehrsdienst der Polizei Lippe am Wochenende einen Schwerpunkt auf die Kontrollen von Zweirädern. Am Samstag, 8. August, wurde in Lügde-Falkenhagen gemessen. Dabei fielen fünf Krafträder und fünf Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Ein Ducati-Fahrer aus Bad Lippspringe war ganze 50 km/h zu schnell, er fuhr 120 km/h bei erlaubtem Tempo 70: ein trauriger Spitzenreiter. Wenig langsamer ein weiterer Fahrer aus Bad Lippspringe, der mit seiner Honda 42 km/h zu schnell fuhr. Für beide endet die Saison damit, da neben dem Bußgeld noch ein Fahrverbot verhängt wird.
Nicht nur bei großen Kontrollaktionen muss auf lippischen Straßen mit Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden. Um die Zahlen schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren, ist die Polizei Lippe auch weiterhin im ganzen Kreisgebiet unterwegs und behält die gefahrenen Geschwindigkeiten im Blick.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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