Spendenübergabe auf Gut Uhlenhausen: Klaus Düwel (Vierter von rechts), Petra Rose (Mitte) und Heiner Braband (Zweiter von links) übergeben je 10.100 Euro aus dem Überschuss der Veranstaltung an die Gesundheitsstiftung Lippe, das Kinderhospiz Bethel und die Aktion Lichtblicke e. V. Foto: Reiner Toppmöller

Kreis Lippe/Extertal. „Lippe Meets Scotland“ hat bei seinen diesjährigen Spendeneinnahmen nochmal einen draufgesetzt: Das beliebte Musikfestival auf dem denkmalgeschützten Gut Uhlenhausen im Extertal zugunsten der Gesundheitsstiftung Lippe, des Kinderhospizes Bethel und der Aktion Lichtblicke e. V. brachte wieder einmal ein traumhaftes Spendenergebnis hervor.


30.300 Euro kamen zusammen, sodass nun jeder der drei Einrichtungen 10.100 Euro übergeben werden konnte. Dazu trafen sich der Veranstalter, der neue Kulturverein ”Kulturflecken Alverdissen”, vertreten durch Klaus Düwel und Petra Rose, Mitglieder und Helfer des Karnevalsvereins Carnevalos Alverdissen e. V., der Extertaler Bürgermeister Christian Sauter sowie Musiker des Lippe-Orchesters und der „Highland Dragons“ am Veranstaltungsort, dem Gut von Heiner Braband.

Stolz auf das erreichte Ergebnis: Veranstalter, Helfer, Vertreter der Musiker und Spendenempfänger bei der Scheckübergabe auf Gut Uhlenhausen. Foto: Reiner Toppmöller

Das Fest startete in diesem Jahr am 30. Mai zum sechsten Mal. Alle teilnehmenden Musikgruppen und Pipe-Bands treten von Beginn an umsonst auf. „Nur das und die vielen Sponsoren machen es möglich, dass wir jetzt so eine Traumsumme überreichen können“, sagte Klaus Düwel. Er bedankte sich auch bei den vielen Helfern und den Gemeinden Barntrup und Extertal, die wieder einmal unbürokratisch geholfen hätten.

Auch begründete er die Tatsache, dass die Gründung eines neuen Vereins nötig gewesen sei, da der Karnevalsverein dies aus steuerlichen Gründen nicht mehr hätte bewältigen können. Er und seine Mitstreiter hätten aber auch in diesem Jahr nicht im Traum daran gedacht, jemals eine derart hohe Summe überreichen zu können, betonte er und sagte noch: „Als wir begannen, hatten wir insgesamt nicht einmal die Hälfte für alle drei Einrichtungen übrig und waren damals schon stolz.“

Die Vertreter der drei Einrichtungen nahmen die großzügigen Spenden mit Freude entgegen und betonten, dass diese nicht alltäglich seien.