
Bad Salzuflen. Nicht nur die Glückwünsche, sondern auch einen Förderbescheid über 8,5 Millionen Euro für das neue Bildungs- und Kulturhaus am Schulzentrum Lohfeld brachte Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling unlängst mit nach Bad Salzuflen.
Der Neubau im Schulzentrum Lohfeld soll dort entstehen, wo jetzt noch die im Jahr 2011 aufgestellten alten Container stehen. Die Mittel aus dem europäischen EFRE/JTF-Programm decken rund 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von rund 10,6 Millionen Euro.
Die Regierungspräsidentin freute sich, die Zusage zu übergeben, gibt es doch nur zwei bewilligte Anträge aus dem Programm „Energieeffiziente Modulschule“.
Sie lobte das durchdachte Konzept des Neubaus, der Schule, Kultur, Musik und den Sportverein verbindet. In dem zweigeschossigen Haus finden sowohl Klassenräume als auch Umkleideräume für das angrenzende Sportgelände Platz.
„Über den Schulbetrieb hinaus setzt das Vorhaben neue Maßstäbe für das gesellschaftliche und sportliche Zusammenleben vor Ort. Integrierte Umkleide- und Sanitärräume ergänzen die für 2026 geplante, neue Kunstrasenfläche anstelle des bisherigen Tennenplatzes in der Nachbarschaft zum geplanten Neubau. Der Platz – und damit auch der Umkleidebereich – soll nach Fertigstellung die neue Heimstatt des SC Salzuflen werden, der dafür sein bisheriges Quartier in der Waldstraße verlässt“, sagte Bürgermeister Dirk Tolkemitt. Er bedankte sich auch bei der Regierungspräsidentin und sagte, dass die Bezirksregierung bei der Antragstellung mehr als hilfreich gewesen sei.
Das geplante Gebäude ist als Effizienzgebäude 40 konzipiert und wird dank recyclingfähiger Dämmstoffe und modernster Technik den Primärenergiebedarf auf ein Minimum reduzieren.
„Wir lösen mit dem Neubau die veralteten Pavillons ab und schaffen einen Lern- und Begegnungsort, von dem Schulen und Vereine gleichermaßen profitieren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Schülerinnen und Schüler oft ganztags in der Schule sind, wollen wir Vereinsleben, Freizeit und Schule besser zum Wohle unserer Kinder verzahnen und zueinander bringen. Das stärkt unser Miteinander und unsere Kultur nachhaltig“, macht Bürgermeister Dirk Tolkemitt noch deutlich.
Insgesamt soll der Bau später rund 2.000 Quadratmeter, aufgeteilt auf zwei Stockwerke, aufweisen. Die Ausschreibung zu der Modulbauweise soll bis Ende September raus sein, sagt Christian Stiller von den Städtischen Eigenbetrieben. Anfang Februar soll mit dem Bau dann gestartet werden. Geplant ist die Inbetriebnahme ab Herbst 2027.






