Coppenbrügge. Ein tragischer Fund hat am Donnerstagnachmittag, 10. September, einen Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr in Coppenbrügge (Landkreis Hameln-Pyrmont) ausgelöst. Im Wassergraben der Burg Coppenbrügge wurde ein lebloser Mann entdeckt. Für den 55-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 14.09 Uhr bemerkte ein 39-jähriger Zeuge den im Wasser treibenden Mann und alarmierte umgehend die Polizei. Da es ihm nicht möglich war, die Person selbstständig aus dem Wassergraben zu bergen, wurden zusätzlich Rettungsdienst und Notarzt angefordert.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Coppenbrügge konnten den Mann schließlich aus dem Wasser bergen. Der hinzugerufene Notarzt stellte jedoch noch am Einsatzort den Tod des 55-Jährigen fest.
Wie die Polizei mitteilt, konnte der Verstorbene noch vor Ort anhand seines mitgeführten Personalausweises zweifelsfrei identifiziert werden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann ohne Fremdeinwirkung in den Wassergraben gestürzt und anschließend ertrunken ist.
Zur Betreuung von Angehörigen und weiteren Betroffenen wurde über die Kreisrettungsleitstelle Weserbergland Notfallseelsorge angefordert. Während der polizeilichen Maßnahmen blieb der Bereich um die Einsatzstelle abgesperrt.






