Detmold-Diestelbruch. Ein Waldbrand im Ortsteil Diestelbruch hat am Sonntag, 13. September, die Feuerwehr Detmold über mehrere Stunden gefordert. Das hauptamtliche Personal wurde um 14.21 Uhr zu dem gemeldeten Feuer alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte tief im Wald eine Fläche von rund 100 Quadratmetern. Aufgrund der Lage des Brandes wurde zur Unterstützung die Löschgruppe Diestelbruch nachalarmiert.

Die Wasserversorgung an der Einsatzstelle stellte das Tanklöschfahrzeug TLF 4.000 sicher. Mit dem geländegängigen TLF 2.000 auf Unimog-Fahrgestell konnten die Feuerwehrkräfte zudem weiter in das Waldgebiet vordringen, um den Brand gezielt zu bekämpfen.
Eine besondere Herausforderung stellte die abgelegene Lage des Brandherdes dar. Für die Löscharbeiten mussten die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter Schlauchleitung durch das Unterholz verlegen.
Zum Einsatz kamen außerdem spezielle Handwerkzeuge, die eigens für die Waldbrandbekämpfung angeschafft wurden. Mit ihnen wurde der Waldboden aufgebrochen, um versteckte und tiefer liegende Glutnester aufzuspüren und gezielt ablöschen zu können. Auf diese Weise sollte ein erneutes Aufflammen des Feuers verhindert werden.
Unterstützt wurden die Kräfte vor Ort vom Löschzug Mitte, der weitere Feuerwehrleute für die Brandbekämpfung stellte. Gleichzeitig sorgte der Löschzug dafür, dass auf der Feuer- und Rettungswache der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet weiterhin gewährleistet blieb.
Nach rund dreieinhalb Stunden waren die Löscharbeiten beendet. Anschließend konnten alle eingesetzten Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemeldet werden.






