Bad Wünnenberg-Helmern. Ein Ersthelfer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 30. September/1. Oktober, auf der A 44 Schlimmeres verhindert: Nachdem ein Autofahrer in einem Baustellenbereich auf eine ansteigende Betongleitschutzwand geraten und sein Wagen auf das Dach gekippt war, begann das Fahrzeug zu brennen. Der Ersthelfer erkannte die Situation und löschte den beginnenden Brand unmittelbar mit einem Feuerlöscher.
Der Unfall ereignete sich gegen 21.40 Uhr. Ein 31-jähriger Mann aus Holzminden war mit einem Ford Fiesta auf der A 44 in Richtung Kassel unterwegs. Zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg und der Anschlussstelle Lichtenau Westfalen fuhr er in einen Baustellenbereich und geriet dort auf eine aufsteigende Betongleitschutzwand.
Der Ford wurde dadurch ausgehebelt und kippte auf das Fahrzeugdach. Der Fiesta blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen und verlor Betriebsstoffe. Kurz darauf geriet das Auto in Brand. Ein Ersthelfer bemerkte den Unfall und griff sofort ein: Mit einem Feuerlöscher gelang es ihm, den beginnenden Fahrzeugbrand zu löschen.
Der 31-jährige Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. An seinem Ford Fiesta entstand Totalschaden. Auch die Baustelleneinrichtung wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Sieben Betongleitschutzelemente sowie zehn Baken mit Beleuchtung wurden beschädigt. Den entstandenen Gesamtschaden schätzte die Polizei auf rund 23.000 Euro.
Für die Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen bis 23.25 Uhr gesperrt bleiben. Der nachfolgende Verkehr konnte währenddessen über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Dennoch bildete sich ein Rückstau von rund drei Kilometern.






