Symbolbild. Foto: Pixabay

Bad Wünnenberg. Drei Frauen sind am Samstagabend, 3. Oktober, bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A33 bei Bad Wünnenberg verletzt worden. Ihr Toyota Corolla überschlug sich unmittelbar vor dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren und blieb auf dem Dach auf der Parallelfahrbahn liegen. Die Verletzungen einer 63-Jährigen wurden zunächst sogar als lebensgefährlich eingestuft.


Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 36-Jährige aus Schwäbisch Gmünd gegen 20.30 Uhr mit ihrem Toyota Corolla auf dem rechten Fahrstreifen der A 33 in Richtung Brilon unterwegs. Am Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren wollte sie auf die A 44 wechseln.

Unmittelbar vor dem Autobahnkreuz wechselte die 36-Jährige den Fahrstreifen. Dabei geriet der Wagen auf die Absenkung einer Schutzplanke. In der Folge überschlug sich der Toyota und kam schließlich auf dem Dach liegend auf der Parallelfahrbahn zum Stillstand.

Die Fahrerin und ihre 24 Jahre alte Mitfahrerin, die im Fond des Wagens saß und ebenfalls aus Schwäbisch Gmünd stammt, erlitten schwere Verletzungen. Auch die 63-jährige Beifahrerin aus Schwäbisch Gmünd wurde schwer verletzt. Da ihre Verletzungen zunächst als lebensgefährlich eingeschätzt wurden, rückte das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld zur Unfallstelle aus.

Rettungskräfte brachten alle drei Verletzten mit Rettungsfahrzeugen in Krankenhäuser. Dort stellte sich anschließend heraus, dass die Verletzungen der 63-Jährigen nicht lebensbedrohlich waren.

Ein Abschleppunternehmen barg den verunglückten Toyota Corolla und transportierte das Fahrzeug ab. Während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Zufahrtsbereich zur A 44 gesperrt werden. Erst gegen 0.45 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 15.500 Euro.