Kein gültiger Führerschein, Motorrad nicht zugelassen, wilde Fahrt unter Drogeneinfluss: Der 18-Jährige, von dem der folgende Polizeibericht erzählt, hat alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Nun muss er die juristischen Konsequenzen tragen für seine verantwortungslose Kamikazefahrt von Blomberg nach Detmold. Er fuhr zwar keine Yamaha, die das Foto zeigt, sondern eine nicht zulassungsfähige Suzuki. Wollte er seine 14-jährige Beifahrerin beeindrucken? Das wird die Gerichtsverhandlung zeigen, um die er wohl nicht herumkommt. Symbolfoto: Pexels
Blomberg/Detmold. Ein 18-jähriger Biker aus Blomberg missachtete auf der Paulinenstraße in Detmold die Anhaltesignale der Polizei und setzte seine Fahrt fort. Auf dem nicht zulassungsfähigen Motorrad (Suzuki) saß eine 14-jährige Mitfahrerin, ebenfalls aus Blomberg. Während der rasanten Fahrt über die Industriestraße gefährdete der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer, indem er eine rote Ampel missachtete und riskant überholte. Nach etwa einem Kilometer stürzte er auf einer Stichstraße der Wittekindstraße. Das war am Dienstagabend, 6. Oktober, gegen 19:45 Uhr.
Der 18-Jährige und seine Mitfahrerin erlitten leichte Verletzungen. Bei dem Unfall wurde außerdem ein Zaun beschädigt. Ein freiwilliger Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis: »Fahrer unter Drogen«. Dem Biker wurde auf der Polizeiwache Detmold eine Blutprobe entnommen. Die Polizei stellte das Motorrad und seinen Führerschein sicher. Die für das Motorrad erforderliche Fahrerlaubnisklasse besaß der 18-Jährige nicht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, der fahrlässigen Körperverletzung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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