Fast 100 zu fahren, wo 50 km/h als Höchstgeschwindigkeit erlaubt sind, ist schon riskant. Dann auch noch vor der Polizeikontrolle kopflos zu fliehen: Das kann nur bitter schiefgehen. Der 18-Jährige, der meinte, das Gaspedal durchtreten zu müssen, um der Polizei zu entkommen, landete unsanft vor einer Grunstücksmauer. Symbolbild: Pixabay
Blomberg-Istrup. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Blomberg prallte am Montagabend, 19. Oktober, gegen 22.55 Uhr auf der Waldstraße gegen eine Grundstücksmauer, nachdem die Polizei ihn zuvor auf der Lemgoer Straße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen hatte. Der Fahrer des Fords wurde bei erlaubten 50 km/h mit 98 km/h gemessen. Als die Einsatzkräfte ihren Streifenwagen wendeten, um den Ford-Fahrer zu stoppen und zu kontrollieren, beschleunigte dieser stark und bog nach rechts in die Waldstraße ab. Dort verlor er auf gerader Strecke die Kontrolle über den Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Grundstücksmauer. Der Ford war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 1.200 Euro. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung gegen den 18-Jährigen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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