Lemgo. Seit Mai laufen im Eau-Le umfassende Sanierungsarbeiten am Hallenbad. Während der Sommermonate konnten Badegäste auf das Freibad ausweichen, doch mit den sinkenden Temperaturen endet nun die Freibadsaison.
Das Sportbecken wurde geschlossen, da die Wassertemperaturen nicht mehr auf einem angenehmen Niveau gehalten werden können.
Bis zur Wiedereröffnung des Hallenbads steht Besuchern nur noch das „Erlebnis-Außenbecken“ zur Verfügung. Da dieses Becken von der Öffentlichkeit, Schulen und Vereinen gemeinsam genutzt werden muss, gelten ab dem 2. November eingeschränkte öffentliche Schwimmzeiten.
Für Badegäste ist das „Erlebnis-Außenbecken“ künftig Dienstag bis Freitag von 6 bis 8 Uhr sowie 14 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten finden Schwimmunterricht und Vereinstraining statt.
„Uns ist bewusst, dass das für viele Stammgäste eine spürbare Einschränkung ist“, erklärt Bäderleiter Christian Piechuta. Gleichzeitig sei es wichtig, die Schwimmausbildung von Kindern sowie den Vereinssport auch während der Bauphase aufrechtzuerhalten. Mit dem neuen Zeitplan könnten alle Nutzergruppen das Becken weiterhin verwenden.
Als Ausgleich für das eingeschränkte Angebot gilt ab der Schließung des Sportbeckens ein vergünstigter Wintertarif. Der Eintritt beträgt dann 3,60 Euro.
Das Saunaland bleibt unverändert geöffnet. Saunagäste können das Erlebnis-Außenbecken während der öffentlichen Schwimmzeiten ebenfalls nutzen.
Die Sanierung des Hallenbads begann am 11. Mai. Hintergrund sind Undichtigkeiten an den bisherigen Becken, die Schäden an der Bausubstanz verursacht hatten. Nach dem Rückbau der alten Becken und der Betonsanierung stehen nun weitere Bauabschnitte an, darunter der Einbau neuer Edelstahlbecken. Die Wiedereröffnung des Hallenbads ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Über den Fortschritt der Arbeiten informiert das Eau-Le regelmäßig mit einem Bautagebuch samt Fotos auf seiner Internetseite.




