Der Kontrollgang in einer Fabrikhalle in der Industriehalle an der Daimlerstraße zeigt am frühen Morgen, dass Zündler vermutlich versucht haben, einen Brand zu legen. Darauf deutet der Brandbeschleuniger hin. Was die Zündler dann letztlich von ihrem Vorhaben abgebracht hat, müssen die Ermittlungen zeigen, für die vor allem Zeugenaussagen gebraucht werden. Sind die Übeltäter irgendwie gestört worden? Symbolfoto: Hajo Gärtner (mit KI)
Lage-Heiden. Manche Besucher kommen mit Blumen, andere mit einem Präsentkorb. Die nächtlichen Gäste einer Industriehalle an der Daimlerstraße hatten offenbar deutlich weniger freundliche Absichten im Gepäck.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (28./29. Oktober) machten sich bislang unbekannte Eindringlinge an einer Fensterscheibe zu schaffen und schlugen sie ein. Doch offenbar ging es nicht nur um einen nächtlichen Streich mit Scherbenfolgen. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass die ungebetenen Gäste sogar vorhatten, vorsätzlich ein Feuer zu legen. Ein Vorhaben, das glücklicherweise offenbar nicht in die Tat umgesetzt wurde.
Die Polizei ermittelt nun, ob aus dem nächtlichen Besuch ein Brandanschlag werden sollte.
Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht bislang noch nicht fest. Das Kriminalkommissariat 1 hat die Ermittlungen übernommen und hofft auf aufmerksame Zeugen.
Wer zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Daimlerstraße beobachtet hat, wird gebeten, sich unter (05231) 6090 bei der Polizei zu melden. Denn manchmal ist ein aufmerksamer Blick mehr wert als jede Alarmanlage.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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