Unter neuer Führung: Martin Waltemathe folgt Thomas Stroezel als Leiter der Augustdorfer Betreuungskompanie

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Hauptmann Martin Waltemathe (links) übernimmt die Leitung der ZAW-Betreuungsstelle in Augustdorf von Hauptmann Thomas Stroezel (rechts). Oberst André Hastenrath besiegelt die Übergabe der Führungsverantwortung per Handschlag beim Übergabeappell in Augustdorf. Foto: Bundeswehr/Torben Schreiber

Augustdorf. Hauptmann Martin Waltemathe ist neuer Leiter der ZAW-Betreuungsstelle am Bundeswehrstandort Augustdorf. Er folgt damit Hauptmann Thomas Stroezel, der mehr als zwei Jahre lang der „Chef“ der Einheit war.

Fast zehn Jahre war Waltemathe der Presseoffizier der Panzerbrigade 21 am Standort. Somit hat kein Unbekannter die Führung der Betreuungsstelle für Zivile Aus- und Weiterbildung, kurz ZAW, übernommen.

Als „Augustdorfer Urgestein“ bezeichnete der Kommandeur der Brigadeeinheiten, Oberst André Hastenrath, den neuen Leiter der Betreuungskompanie. Der 46-jährige Familienvater ist nicht nur innerhalb der Kaserne bestens vernetzt, auch wohnt er nur einen Steinwurf von der Kaserne entfernt und kennt sich somit bestens in der Region aus.

Als gelernter Panzermann und Personaloffizier blickt der Berufsoffizier auf mehr als ein Vierteljahrhundert Diensterfahrung zurück. „Sie sind somit der richtige Mann an der richtigen Stelle“, so Hastenrath.

Rund 85 Unteroffiziere absolvieren derzeit in Bielefeld und Augustdorf als Bestandteil ihrer militärischen Laufbahn eine zivilberufliche Ausbildung. Dabei können die Soldaten ihren Abschluss zum Berufskraftfahrer, als Mechatroniker oder IT-Projektleiter erwerben.

Ihre militärische Heimat finden die Bundeswehrangehörigen, die aus dem gesamten Bundesgebiet in die Rommel-Kaserne kommen, in der ZAW Betreuungsstelle. Hauptmann Martin Waltemathe freut sich schon auf den Oktober, in dem er als neuer Chef weitere 60 Lehrgangsteilnehmer begrüßen darf.

Sein Vorgänger, Hauptmann Thomas Stroezel, wird seine künftige Verwendung im Stab der Panzerbrigade 21 finden und kümmert sich um Personalangelegenheiten, Beurteilungen und Versetzungen. Sehr emotional bedanke er sich der ehemalige Marienoffizier beim Übergabeappell am vergangenen Freitag bei seinen Soldaten: „Das war die schönste Verwendung in meiner gesamten Dienstzeit.“

Stroetzel blickt mit seinem Team auf mehrere Highlights in den vergangenen Jahren zurück. Im Rahmen der politischen Bildung reiste eine Delegation nach Potsdam und besuchte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

Mit dem Blomberger Ortsteil Großenmarpe knüpfte Stroetzel erste Verbindungen, die im kommenden Jahr in eine offizielle Patenschaft zwischen dem Bundeswehr-Truppenteil aus der Rommel-Kaserne und der lippischen Gemeinde münden sollen. Im August nahm ein Team der ZAW-Betreuungsstelle in Großenmarpe am Sportfest teil, um die freundschaftlichen Beziehungen zu den örtlichen Vereinen und der Bevölkerung weiter zu stärken. (lwz)