Neue Erkenntnisse: Großbrand einer Lagerhalle in Lemgo

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Großbrand in einer Lemgoer Lagerhalle. Foto: Freiwillige Feuerwehr Lemgo

Lemgo. Wie berichtet wurde die Freiwillige Feuerwehr Lemgo am Freitagabend, 5. April, kurz vor 19 Uhr zu einem Brand an der Grevenmarsch alarmiert. Eine große Lagerhalle, in der sich Fahrzeuge befanden, war in Brand geraten.

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80 Einsatzkräfte der Lemgoer Wehr plus Kräfte anderer Organisationen waren mit der Bekämpfung des Brandes beschäftigt, der zügig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Wegen der starken Rauchentwicklung war die Lemgoer Bevölkerung davor gewarnt worden. Eine Person wurde bei Versuchen, den Brand zu löschen, leicht verletzt.

Unterstützung erhielt die Lemgoer Feuerwehr vom Kreis Lippe, der einen Atemschutzcontainer zur Verfügung stellte, von Kräften der Feuerwehren aus Blomberg, Barntrup und Detmold sowie vom DRK. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Polizei sperrte den Bereich um den Brandort großzügig ab, um einen problemlosen Einsatz zu gewährleisten.

Weil bei dem Großbrand eine starke Rauchentwicklung entstand und eine Geruchsbelästigung damit einherging, wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Verbrauchermarkt, ein Baumarkt und ein Schnellrestaurant in der Nähe des Brandortes wurden dazu aufgefordert, ihre Belüftungsanlagen abzustellen und stellten daraufhin für den Abend den Betrieb ein.

Eine Person wurde nach dem Versuch, den entstehenden Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen, mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Nachdem die Messeinheiten der Feuerwehren aus Blomberg, Barntrup und Detmold die abschließenden Messungen durchgeführt hatten, konnte die Warnung für die Bevölkerung aufgehoben werden.

Der Leiter der Feuerwehr Lars-Uwe Brede und Kreisbrandmeister Wolfgang Kornegger waren mit dem schnellen Einsatz der Truppe zufrieden. „Unser Einsatzleiter war als Erster vor Ort und schätzte die Lage genau richtig ein, sodass wir sofort die nötigen Einheiten alarmieren konnten. Danach haben wir den Brand schnell unter Kontrolle bringen können. Auch die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der anderen Feuerwehren hat gut funktioniert“, zeigte sich der Wehrleiter zufrieden. (lwz)