Alexander Zverev raus in Monte-Carlo: Wahnsinns-Aufholjagd wird nicht belohnt

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Symbolbild. Foto: Pixabay

Monte-Carlo. Alexander Zverev ist im Achtelfinale des 1000er-Events in Monte-Carlo an Stefanos Tsitsipas aus Griechenland gescheitert. Nach gut zwei Stunden Spielzeit hieß es 5:7, 6:7 aus der Sicht des Hamburgers. Dabei konnte Zverev in Satz zwei einen 0:5-Rückstand noch ausgleichen, musste sich aber etwas später im Tiebreak geschlagen geben.

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Zverev startete gut ins Match, spielte aggressiv und war der bessere Spieler in der Anfangsphase. Vier Breakbälle blieben allerdings ungenutzt, weil Tsitsipas in den entscheidenden Momenten hellwach war und diese aktiv abwehrte. Im Laufe des ersten Satzes wendete sich das Blatt, Zverev wurde zunehmend passiver und fehlerhafter in seinem Spiel und so kam es wie es kommen musste. Tsitsipas selbst konnte seinen vierten Breakball nutzen, der auch gleichzeitig ein Satzball gewesen ist.

Satz 2 verlief zunächst sehr einseitig. Zverev ließ den Kopf hängen und Tsitsipas hatte leichtes Spiel. Beim Stand von 5:0 hatte der 25-jährige Grieche dann seinen ersten Matchball. Mit dem, was folgte, haben vermutlich nicht mal die größten Zverev-Anhänger gerechnet. Zverev kämpfte sich zurück, gewann Spiel um Spiel. Tsitsipas schien mit dem Kopf schon bei der Pressekonferenz gewesen zu sein und hatte sichtlich Schwierigkeiten wieder in die Partie zu finden.

Eben dies gelang ihm dann aber in der entscheidenden Phase des 2. Satzes doch noch. Tsitsipas, dessen Verhältnis zu Zverev nicht das Beste ist, wurde wieder sicherer in seinen Schlägen. Der Deutsche hingegen machte zwei, drei leichte Fehler zu viel. So konnte Tsitsipas den Tiebreak des zweiten Satzes mit 7:3 für sich entscheiden und die Aufholjagd von Zverev doch noch stoppen.

Für Alexander Zverev geht es in der kommenden Woche beim 250er-Turnier in München weiter.