Eskalation auf Bielefelder Alm: Mehrere Verletzte

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Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Bielefeld. Am Ende der Drittligabegegnung des DSC Arminia Bielefeld gegen den Halleschen FC kam es am Samstag, 11. Mai, zu gegenseitigen Provokationen der Fanblöcke und Angriffe auf eingesetzte Ordner, bei denen insgesamt drei Personen verletzt wurden.

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In der Vorspielphase zündeten Heimfans Pyrotechnik, als sie den Mannschaftsbus auf dem Gelände empfingen.

Während des Spiels kam im Gästeblock Pyrotechnik zum Einsatz. Dort wurde in der zweiten Spielhälfte unter anderem ein Böller in der Nähe eines Ordners gezündet. Dieser erlitt daraufhin ein Knalltrauma und konnte seine Arbeit nicht weiter fortsetzen.

Zu Spielende kam es zu gegenseitigen Provokationen an der Schnittstelle zwischen Gästeblock und Heimblock, indem Getränkebecher geworfen wurden. Daraufhin überwanden Hallenser Fans die Schutzgitter und gelangten in den Innenraum des Heimbereichs. Hier attackierten etwa zehn Gästefans sowohl Ordner als auch Arminia-Anhänger.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von vermummten Arminia-Fans geschlagen und getreten, als er versuchte, eine Absperrung zu schließen.

Beamte der Einsatzhundertschaft schritten ein, um die Lage zu beruhigen. Ihnen gelang es, den Zulauf weiterer Arminia-Anhänger zu unterbinden und beide Fanblöcke voneinander zu trennen. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen dauern an. Polizeibeamte leiteten Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Landfriedensbruch und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz ein. (lwz/Polizei Bielefeld)