Microsoft-Betrug in Stadthagen: 83-Jähriger verliert vierstelligen Betrag

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Symbolfoto: Adobe Stock

Stadthagen. Ein 83-jähriger Stadthäger wurde Opfer eines „Microsoft“ Betruges. Am 16. Mai erschien auf dem Bildschirm seines PC der Hinweis, dass der PC durch Microsoft gesperrt wurde. Der Stadthäger hatte daraufhin, wie gefordert, eine angebliche Service Nummer angerufen. Hier wurde er in ein Gespräch verwickelt. Am Ende wurden TANs von PayPal und der Postbank abgegriffen und 2.434 Euro auf ein belgisches Konto überwiesen. Hierbei handelt es sich um eine bekannte Betrugsmache.

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Bei angeblichen PC Sperrungen sollte man sehr vorsichtig agieren. Meistens handelt es sich um Phishing. Neben den bekannten E-Mails, gibt es auch die Variante, dass plötzlich ein Fenster mit Text, eine Defender-Info, aufpoppt. Man wird dann aufgefordert den Windows Support telefonisch zu kontaktieren. Wenn man dies tut, wird man häufig aufgefordert die Fernwartung zuzulassen. Das sollte man auf keinen Fall tun, denn dann hat die Person uneingeschränkten Zugriff auf den eigenen PC, auch zu allen Daten und Konten. Erscheint ein derartiges Pop-up kann man versuchen es einfach zu schließen. Gelingt dies nicht, hilft auch ein Neustart des PC. (lwz/Polizei Nienburg/Schaumburg)