EM 2024: Diesen DFB-Stars droht eine Gelb-Sperre

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Jonathan Tah wird der deutschen Elf im Achtelfinale fehlen. Foto: Steffen Prößdorf/Wikimedia

Frankfurt. Mit Jonathan Tah hat es den ersten deutschen Spieler bei der EM erwischt: Gegen die Schweiz sah der Innenverteidiger seine zweite gelbe Karte im Wettbewerb und wird damit im Achtelfinale am kommenden Samstag (21 Uhr) gesperrt fehlen. Drei weitere DFB-Stars müssen sich darüber hinaus vor einer Sperre in einem möglichen Viertelfinale fürchten. 

Mit Gelb vorbelastet gehen im deutschen Team Abräumer Robert Andrich, Abwehrchef Antonio Rüdiger, dessen Einsatz aufgrund einer Muskelzerrung im Oberschenkel fraglich ist, und Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt in das Achtelfinale. Eine weitere Verwarnung würde bedeuten, dass sie im möglichen Viertelfinale gesperrt sind.

Denn erst nach dem Viertelfinale werden bei der EM sämtliche gelbe Karten gestrichen. Damit will die UEFA verhindern, dass etwa mehrere wichtige Spieler in einem möglichen Finale gesperrt sind. Exakt dieses Szenario erlebte die deutsche Nationalmannschaft 2002, als mit Michael Ballack die zentrale Figur im Team das WM-Finale gegen Brasilien aufgrund seiner zweiten gelben Karte im Halbfinale gegen Südkorea verpasste.

Die aktuelle Regel besagt jedoch auch, dass Spieler, die im Viertelfinale ihre zweite Gelbe Karte erhalten, für das Halbfinale gesperrt sind.