Das Kläschen der Zukunft stand im Mittelpunkt eines Workshops mit vielen Beteiligten. Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern. Foto: Alte Hansestadt Lemgo
Lemgo. Schon seit dem 14. Jahrhundert gibt es Lemgos Kläschenmarkt, und im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Markt ordentlich gewandelt. Lemgos Dauerbrenner hat sich stets an dem ausgerichtet, was seine Besucher sich gewünscht haben. Was genau das für Kläschen in den kommenden Jahren bedeuten kann, war Thema eines Workshops mit vielen Beteiligten von Schaustellern bis hin zu Helfern hinter den Kulissen.
Marketing, das Standangebot, die Parkmöglichkeiten und mehr – viele Themen kamen im Rahmen des Workshops auf den Tisch und wurden von den Beteiligten mit Kreativität und Begeisterung diskutiert. Schausteller, Marktmeister, karitative Gruppierungen, Sponsoren, Lemgo Marketing, Kirchen- und Schülervertreter, der Bauhof und die Stadtverwaltung waren allesamt vertreten und durch ein gemeinsames Interesse vereint: Die Liebe für und das Bekenntnis zu Kläschen.
Fixe Entscheidungen gab es am Ende noch nicht, aber dafür einige konkrete Ideen, die die Gruppe erdacht und diskutiert hat. Diese werden in den kommenden Monaten weiter unter den Interessierten besprochen, um dem Ziel, Kläschen fit für die nächsten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte zu machen, näher zu kommen. Denn nach über 660 Jahren soll für Kläschen noch lange nicht Schluss sein.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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