Das Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo. Foto: Beckstet/Wikimedia

Lemgo. 1926 eröffnete das Museum Hexenbürgermeisterhaus und hat seitdem viel erlebt. Insbesondere durch die Menschen, die das Museum besucht haben und besuchen. Am 12. Juli eröffnet eine Sonderausstellung, die die Vergangenheit rekapitulieren und die Besucher in hohem Maße durch verschiedene Elemente zum Mitmachen anregen soll.


Ein besonderes Ausstellungselement wird das „Stadtgedächtnis“: eine Installation, in der das Museum versucht, mindestens 100 Menschen mit 100 verschiedenen Geburtsjahren mit Lemgo-Bezug zu finden. Das Museum möchte nicht nur für jedes Jahr ein Gesicht, sondern direkt auch ein paar Antworten auf Fragen, die wiederum aus der Stadt und von ihren Menschen kommen. In mehreren Workshops wurden diese gemeinsam mit verschiedenen Gruppen gesammelt.

Auch Durchreisende und Gelegenheitsbummler aus dem Lipperland oder der weiten Welt sind eingeladen. „Irgendeine Lemgo-Verbindung hat doch eigentlich jeder, oder?“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lemgo. Der Start dieser „Stadtwette“ erfolgt schon am Freitag, 26. Juni, zwischen 15 und 18 Uhr (und wird in der Ausstellung ab 12. Juli fortgeführt) vor der „Musik im Museum“-Veranstaltung. Ob mit oder ohne Tickets: Bereits vorab können Gäste auf einen Plausch und ein Getränk ins Museum kommen. Im Gespräch werden sie fast von ganz allein Teil der „Stadtwette“. Wer es da nicht schafft: Die Aktion läuft auch während der Ausstellung weiter.