Oelde. Auf der A2 bei Oelde hat es am Sonntagmittag, 1. März, erneut einen schweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Hannover gegeben. Nach Angaben der Polizei soll sich der Unfall gegen 12.57 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Herzebrock‑Clarholz ereignet haben.
Demnach sei ein VW Passat aus den Niederlanden aus bislang ungeklärter Ursache vom rechten Fahrstreifen auf die dortige Beschleunigungsspur geraten. Dort sei der Wagen auf das Heck eines VW‑Kastenwagens aus Osnabrück aufgefahren, dessen Fahrer gerade auf die Autobahn auffahren wollte.
Durch die Wucht der Kollision sei das Wohnmobil über alle Fahrstreifen geschleudert, habe die Mittelschutzplanke touchiert und sei schließlich auf die rechte Fahrzeugseite gekippt. Der Passat sei schwer beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen gekommen.
Laut Polizei habe sich der 39‑jährige niederländische Fahrer des Passat leicht verletzt. Sein achtjähriger Sohn, der auf dem Beifahrersitz saß, sei schwer verletzt worden und mit einem Rettungshubschrauber in ein Bielefelder Krankenhaus geflogen worden.
Die beiden Insassen des Wohnmobils, ein 52‑jähriger Fahrer und seine 49‑jährige Ehefrau, hätten sich leicht verletzt selbst aus ihrem auf der Seite liegenden Fahrzeug befreien können. Beide seien per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen worden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten sei die A2 Richtung Hannover für rund zwei Stunden vollständig gesperrt worden. Es habe sich ein Rückstau von bis zu drei Kilometern gebildet. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden auf etwa 90.000 Euro.




