Windkraftanlagen liefern regenerative Energie. Aber man kann sie nicht in der Landschaft verstecken. Und so tobt eine Kontroverse, an welchen Stellen sie aufgestellt werden sollen. Die Fraktion „Aufbruch C“ will die alte 1000-Meter-Abstandregel reaktivieren. Symbolfoto: Adobe Stock
Lage. «Aufbruch C» reicht einen Antrag beim Bürgermeister ein, den Mindestabstand von neuen Windrädern zur Wohnbebauung auf 1000 Meter zu setzen. Diese Regel galt landesweit bis 2023, bevor sie aufgeweicht wurde. Das Beispiel in Leopoldshöhe hat den Lagensern Mut gemacht.
«Dieser Antrag richtet sich ausdrücklich nicht generell gegen den Ausbau von Windenergieanlagen. Vielmehr berücksichtigt er die berechtigten Sorgen und Interessen der Bevölkerung beim Windkraftausbau und leistet somit einen Beitrag zur Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele», schreibt «Aufbruch C» zur Begründung. Hintergrund: In Ohrsen ist der Streit um zwei geplante Windräder eskaliert, die nach Ansicht der Bürgerinitiative Windräder Ohrsen – NEIN DANKE zu nahe an der Wohnsiedlung errichtet werden sollten, unter Missachtung der Belange des Umwelt- und Naturschutzes.
Tatsächlich galt die sogenannte 1000-Meter-Abstandsregel für Windkraftanlagen zu Wohnbebauung in Nordrhein-Westfalen (NRW)bis 2023 in der landesrechtlichen Bauordnung bzw. im dazugehörigen Abstandsgesetz als pauschaler Mindestabstand für neue Windräder zu Wohnhäusern oder Siedlungen.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
Set your Author Custom HTML Tab Content on your Profile page