Ein nachhaltiges Erfolgsmodell: die Altspeisefett-Sammlung. Bei der Projektvorstellung von links von links: Geschäftsbereichsleiter Dennis Ortmeier, Bürgermeister Markus Baier, Walter Sattlberger (Münzer-Unternehmenskommunikation) und Albert Bechtoldt (Münzer-Vertriebsleiter) zeigen, wie leicht man an den neuen Sammelboxen Altspeisefett entsorgen kann. Archiv-Foto: LWL
Lemgo. Seit September gibt es in Lemgo Container für die Sammlung von Altspeisefett, und die Einwohner waren sehr fleißig: In den drei Monaten bis Jahresende sind 589 Kilogramm altes Speisefett zusammengekommen. „Das ist ein toller Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, denn das, was für uns Abfall ist, hat die Firma Münzer genutzt und daraus nachhaltigen Biodiesel hergestellt. So wurden 1806 Kilogramm CO2 eingespart“, berichtet Lemgos Klimaschutzbeauftragte Ronja Post.
Das in Kunststoffgefäße oder Speiseölkanister abgefüllte alte Fett kann in die gelben Container an den folgenden Standorten eingeworfen werden: In Brake an der Ecke Danziger Straße/Freiligrathstraße und an der Straße Auf der Bülte, in Hörstmar am Sportplatz, in Kirchheide am Buswendeplatz, in Lieme am Sportplatz an der Bielefelder Straße, in Wahmbeck am Parkplatz der Turnhalle sowie in der Kernstadt am Regenstorplatz, an der Ecke Braker Weg/Hornscher Weg, am Biesterbergweg bei der Abzweigung zur Straße Am Steinbruch, in der Schützentwete und in der Menkestraße.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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