Betrüger treten in der Regel recht vertrauenerweckend auf. Aber ihr verbindliches, höfliches Benehmen ist nur eine Maske, hinter der sie ihre kriminelle Energie verstecken. Symbolfoto: Adobe
Lemgo. «Lass keine Fremden in deine Wohnung, wenn du dir nicht sicher bist, dass sie authorisiert im Auftrag einer guten Institution handeln!» Diesen Ratschlag gibt die Polizei immer wieder und wird nicht müde ihn zu wiederholen. Betrüger geben sich in jüngster Zeit gern als Mitarbeiter einer vertrauenswürdigen Firma aus und bestehlen oder betrügen ihre Opfer skrupellos. Folgender aktuelle Fall:
Eine Seniorin aus Lemgo wurde am Freitagabend, 13. März, von vermeintlichen Telekom-Mitarbeitern bestohlen. Ein Mann und eine Frau, nach Zeugenaussagen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, gaben sich an der Haustür als Telekom-Angestellte aus und erbaten Eintritt in die Wohnung. Sie verwickelten die Seniorin in ein Gespräch, lenkten sie ab und entwendeten die Debit-Karte der Frau.
Die Polizei warnt: «Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung! Montage-Termine und ähnliches erfolgen nicht spontan, sondern werden immer vorher mit Ihnen abgesprochen. Auch wenn Ihnen ein neuer Vertrag angeboten werden soll, kontrollieren Sie stets vorher die Referenzen der Besucher (Lichtbildausweis des Anbieters, Referenzschreiben, Verifizierung des Besuchs über den Anbieter). Im Zweifel rufen Sie den polizeilichen Notruf 110.»
Hinweise zu verdächtigen Personen in dem Zusammenhang richten Sie bitte an das Kriminalkommissariat 6, Telefon 05231 6090.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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