Biker sind bekanntlich stets zügig unterwegs. Das ist mitunter nicht gut: Bei hoher Geschwindigkeit befindet sich allein schon durch die Fahrphysik das Motorrad in einer fragilen Gleichgewichtslage. Und die Fliehkräfte greifen unbarmherzig an. Ein Tier kann auf die Fahrbahn springen, etwas Ungewöhnliches passieren, das den Fahrer aus dem Gleichgewicht bringt. Was aber die Ursache für den nachfolgend berichteten Unfall am Dienstagmittag war, ist noch unerforscht. Symbolfoto: Pixabay
Lage/Lemgo-Hörstmar. Warum ist der Biker verunglückt? Das weiß im Moment noch niemand. Aber die Folgen waren für ihn tödlich. Am heutigen Dienstagmittag, 24. März, stürzte ein 67-jähriger Motorradfahrer auf der Lageschen Straße (B66) gegen 13.30 Uhr auf die Straße. Der Biker aus Lage fuhr nach ersten Erkenntnissen auf seiner Ducati in Richtung Hörstmar, als er aus bislang unbekannter Ursache auf der Fahrbahn stürzte und dabei schwer verletzt wurde.
Zeugen sowie die Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Krankentransportwagens entdeckten den auf der Straße liegenden Mann und leisteten umgehend Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst übernahm und ihn ins Klinikum brachte. Dort verstarb er kurz darauf in Folge seiner schweren Verletzungen. Die Lagesche Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme, bei der auch ein Verkehrsunfall-Team aus Bielefeld unterstützte, bis 16.10 Uhr komplett gesperrt. Die weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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