Ein 68-jähriger Autofahrer verursacht auf der Bismarckstraße in Fahrtrichtung Pagenhelle einen „Alleinunfall“. Grund: „ein medizinischer Notfall“; so heißt es im Sprachgebrauch der Polizei, wenn ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder etwas Ähnliches vorliegt. Der Fahrer ist an den Unfallfolgen gestorben. Das Auto zeigt zwar nicht das Unfallauto, gibt aber einen Eindruck vom Ausmaß des Schadens. Archivfoto: Jörn Fries

Lemgo. Am Sonntagmorgen, 29. März, erlitt ein 68-jähriger Autofahrer gegen 8:25 Uhr auf der Bismarckstraße in Fahrtrichtung Pagenhelle nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und verunglückte mit seinem VW. Das Fahrzeug kam ungebremst nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Verteilerkasten und einen Holzzaun und blieb anschließend stehen. Ersthelfer und Rettungskräfte kümmerten sich um den Lemgoer. Trotz medizinischer Behandlung verstarb der 68-Jährige später im Klinikum. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Wenn die Polizei von einem „medizinischen Notfall“ spricht, handelt es sich oft um einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Es kann aber auch ein anderer medizinischer Tatbestand den Fahrer außer Gefecht gesetzt haben.