Die Paderbornerin Anika darf sich über den Einzug in die nächste Runde freuen. Foto: ProSieben/Max Montgomery

Los Angeles/Paderborn. Für die Paderbornerin Anika startete die neue Woche bei „Germany’s Next Topmodel“ zwar nicht mit einer Casting-Einladung für eine große Kampagne, dafür stand ein weiterer Höhepunkt aber kurz darauf für alle Modelanwärter auf dem Programm: das Sedcard-Shooting mit Fotografin Theresa Ciocia über den Dächern von Los Angeles.


Die 27-Jährige freute sich im Vorfeld bereits auf die Aufgabe, in schlichter Jeanskleidung zu performen, um zeigen zu können, wie viel sie anbieten kann.

„Darin liegt aber auch die Herausforderung – alles muss sitzen! Die Beine müssen gut aussehen, der Körper muss gut aussehen, genauso wie das Gesicht. Bei mir ist natürlich auch nochmal die Herausforderung, dass ich nicht mit meinen Haaren spielen kann. Somit wird bei mir nochmal mehr darauf geachtet, wie mein Ausdruck ist“, machte sich Anika Gedanken.

Beim Shooting selbst gab es jedoch noch eine weitere, unerwartete Hürde: die Sonne. „Die ist schon hart mitten im Gesicht, aber ich finde, fürs Foto kann man die Augen offenlassen.“ Für Anika hatten sich die Mühen gelohnt, denn Chefjurorin Heidi Klum fand lobende Worte für ihre Performance: „Ich liebe es, das sieht wunderschön aus.“

Mit dieser positiven Kritik schickte das Model die Paderbornerin ohne Zittern direkt weiter. Um für den folgenden freizügigen Entscheidungswalk am Venice Beach perfekt vorbereitet zu sein, wurden die Modelanwärter von Jimmy Coco, dem Bräunungsexperten der Stars, mit einem dunkleren Teint angesprüht.

Anika durfte sich als Erste der Prozedur unterziehen und zeigte sich anschließend überrascht: „Der erste Moment, als ich in den Spiegel geschaut habe, war kurz ein Schock – ich dachte, boah, bin ich braun. Und das wird mit der Zeit noch mehr. Es ist ungewohnt, sich so zu sehen.“

Mit frischer Bräune ging es anschließend nach Venice Beach, wo bereits Designer und Gastjuror Julien Macdonald mit seiner glamourösen Bademodenkollektion wartete, welche die Kandidaten zum Leben erwecken sollten.

Als Herausforderung sollte sich dabei jedoch der aus Brettern mit Lücken bestehende Laufsteg herausstellen. „Als ich den Catwalk das erste Mal gesehen habe, habe ich mich gefragt, wie wir das in Heels schaffen sollen“, beschrieb Anika ihre Gedanken.

Macdonald fand bei ihrer Performance jedoch einen anderen Kritikpunkt: „Sie läuft komisch mit den Armen.“ Trotzdem konnte die Paderbornerin die Jury aus Chefjurorin Klum, Designer Macdonald und Model Stella Maxwell letztendlich von sich überzeugen und in die kommende Woche einziehen.

Wie sich Anika unter anderem beim anstehenden Media-Teaching mit Moderator Christian Düren sowie beim berüchtigten Nacktshooting schlägt, ist bereits kommenden Mittwoch und Donnerstag jeweils um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.