Die SPD hat Ellen Stock als Landtagskandidatin gewählt. Sie soll den Wahlbezirk Lippe I für die Sozialdemokraten holen.

Kreis Lippe. Wer kämpft 2027 für Lippe um einen Sitz im Landtag? Für den Wahlbezirk Lippe I hat die SPD diese Frage jetzt beantwortet. Auf der Aufstellungskonferenz mit 43 Genossinnen und Genossen nominierten sie Ellen Stock erneut als ihre Kandidatin.


„In den vergangenen Wochen habe ich öfter mal die Märkte in meinem Wahlkreis besucht. In Gesprächen hörte ich viel Begeisterung über die Märkte, das Angebot, die schönen Orte, aber auch Sorgen. Die Frage: Wie teuer wird es noch? Was ich auf den Märkten gehört habe, darf nicht ungehört bleiben. Die Sorgen der Menschen sind noch da. Und genau deshalb geht es jetzt um mehr“, sagt Ellen Stock. „Es geht um Respekt vor harter Arbeit. Ich will ein Lippe, in dem Familien sich ihr Leben leisten können.“

Seit 2017 sitzt die Lagenserin im Landtag. Als staatlich geprüfte Bekleidungstechnikerin und Schnittmacherin hat sie jahrelang in der Region gearbeitet. Im Landtag leitete sie den Ausschuss für Bauen, Wohnen und Digitalisierung, kämpfte für bezahlbares Wohnen und blieb beim Thema GEMA-Gebühren hartnäckig.

„Ob bei der Bildung, bei der Unterstützung unserer Kommunen, beim bezahlbaren Wohnen oder bei einer verlässlichen Infrastruktur, an vielen Stellen fehlt es an echtem Fortschritt“, sagte Katrin Freiberger, Kreisvorsitzende der SPD-Lippe in ihrem Grußwort. „Die Menschen spüren, dass Probleme nicht gelöst, sondern nur verwaltet werden.“

Freiberger begrüßte die Parteimitglieder zur Konferenz und hielt zu Beginn ein Grußwort. Geleitet hatte die Konferenz Robin Meier, Stadtverbandsvorsitzender der SPD Bad Salzuflen.

Nach ihrer Nominierung bedankte sich Stock bei den Delegierten und machte klar, wofür sie antritt: „Die Lipperinnen und Lipper in meinem Wahlkreis können sich auf mich verlassen. Ich werde für sie kämpfen.“