
Los Angeles/Paderborn. „Und Action!“ – Die aktuelle Woche von „Germany’s Next Topmodel“ stand ganz unter dem Motto „Hollywood“. An diesem hatte sich auch die erste Herausforderung der Woche für Paderbornerin Anika und ihre Mitstreiter angelehnt: Ein Laufsteg, bestehend aus Gitter, der besonders mit hohen Schuhen schwierig zu bewältigen war, und eine Performance in der Kleidung von Filmkostümbildnerin Mona May passend zum Film „Clueless“.
Neben Chefjurorin Heidi Klum mussten die Kandidaten auch Model, Schauspieler und Regisseur Elias Becker, Sohn von Tennislegende Boris Becker, überzeugen. „Die ersten Schritte auf dem Catwalk waren dann doch ein bisschen holpriger, als ich dachte. Ich habe gefühlt nach fünf Metern meinen ersten Schuh verloren und habe dann einfach weiter durchgezogen“, erinnerte sich Anika im Nachhinein.
Klum stellte während des Laufs der 27-Jährigen fest: „Sie läuft sehr zurückhaltend“ und zog anschließend das Fazit: „Ich fand den Walk gut, aber nicht sehr gut. Du hättest viel mehr machen, dich drehen oder lachen können. Du hättest noch wilder sein können, ich fand dich ein bisschen zu zurückhaltend.“
Becker merkte jedoch positiv an: „Ich finde es toll, dass du weitergespielt hast, als würdest du High Heels tragen, obwohl die Schuhe schon weg waren. Du bist in der Rolle geblieben.“ Selbst reflektierte Anika: „Ich bin eine sehr selbstkritische Person und sehe auch die Leistung der anderen. Manchmal habe ich noch Probleme an Stellen, an denen die anderen schon weiter sind.“
Eine weitere Chance, die Jury zu überzeugen, bot sich der Paderbornerin beim Videoshooting mit Regisseur Lance Drake sowie Schauspielerin und Gastjurorin Lisa Rinna in den Universal Studios in Hollywood. „Die Konkurrenz ist sehr stark – ich sehe mich gerade sogar eher im hinteren Feld – und da frage ich mich natürlich, was ich machen kann, um auf den ersten Platz zu kommen und mich von den anderen abzuheben“, gab die Sozialarbeiterin zu.
Überzeugen konnte Anika mit ihrem Kollegen bei der Schauspielchallenge in jedem Fall. „Ich finde, es war richtig witzig und wir haben sehr gut zusammengespielt“, erklärte die Paderbornerin im Anschluss erfreut. Dem stimmte auch Drake zu: „Der Schluss war toll, den muss ich mir noch einmal ansehen. Ich finde, beide haben das gut gemacht. Im Vergleich zu den anderen haben sie gute Arbeit geleistet.“
Trotz der guten Leistung war Anika unsicher: „Der Walk zählt auf jeden Fall mit, daher ist der Druck bei mir nochmal etwas größer, weil er nicht perfekt lief.“ Diese Sorgen machte sich die Paderbornerin jedoch zu Unrecht, denn als bestes Team des Tages wurden sie und ihr Shootingpartner ohne zu Wackeln in die nächste Runde geschickt. „Das hat mich so krass gefreut, für uns beide“, fasste Anika glücklich zusammen.
Ob es die Paderbornerin auch ins Halbfinale der Modelshow schafft, ist bereits am kommenden Donnerstag, 14. Mai, um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.




