Marienmünster. In einem Stall in Marienmünster-Altenbergen ist ein erst zwei Monate altes Fohlen mit schweren Verletzungen aufgefunden worden. Wie die Polizei Höxter mitteilt, entdeckte der Pferdebesitzer das Tier am Samstagvormittag, 27. Juni, in einer Box. Das Fohlen wies eine tiefe Schnittwunde an einem Hinterbein auf.
Nach Angaben der Polizei sei das Tier umgehend in eine Tierklinik gebracht worden, wo es medizinisch versorgt werde. Die Ermittler gingen derzeit davon aus, dass die Verletzung möglicherweise vorsätzlich durch eine bislang unbekannte Person verursacht worden sei. Deshalb werde wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.
Als Tatzeitraum gebe die Polizei die Zeit zwischen Freitag, 26. Juni, 17.30 Uhr, und Samstag, 27. Juni, 4.50 Uhr, an. Aktuell würden Spuren gesichert und Hinweise ausgewertet. Die Polizei Höxter bittet Zeugen, sich zu melden, die im Bereich Marienmünster-Altenbergen, insbesondere im Umfeld der Stallungen, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben könnten.
Zudem werde laut Polizei geprüft, ob ein Zusammenhang mit einem weiteren Fall von Tierverletzung in Marienmünster-Altenbergen bestehe. Bereits am 9. Juni sei dort ein junges Pferd auf einer Weide mit schweren Verletzungen an den Hinterbeinen entdeckt worden. Auch in diesem Fall gehe die Polizei davon aus, dass die Verletzungen möglicherweise absichtlich zugefügt worden seien.
Hinweise nimmt die Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.




