Paderborn. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Barkhauser Straße in den frühen Morgenstunden des 1. August gibt es eine positive Entwicklung. Wie die Polizei Paderborn mitteilt, befinden sich die beiden zunächst lebensgefährlich verletzten Fahrzeuginsassen inzwischen außer Lebensgefahr.
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 20-jähriger Mann aus Erwitte gegen 1.05 Uhr mit einem BMW der 5er-Reihe auf der Barkhauser Straße in Richtung Wewer unterwegs. Mit im Fahrzeug saßen vier weitere junge Menschen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren.
Im Bereich des kurvenreichen Streckenverlaufs an der Geh- und Radwegunterführung verlor der Fahrer nach derzeitigem Ermittlungsstand aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen ein Brückengeländer und eine Laterne und stürzte anschließend von der Brücke auf den darunter verlaufenden Geh- und Radweg. Dort kam der BMW zum Stillstand.
Alle fünf Insassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten mit einem Rettungshubschrauber sowie mehreren Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Der 20-jährige Fahrer und ein 19-jähriger Mitfahrer schwebten zunächst in Lebensgefahr. Nach aktuellen Angaben der Polizei haben sich ihre Zustände inzwischen stabilisiert, sodass keine Lebensgefahr mehr besteht.
Die Unfallaufnahme übernahm das Unfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Bielefeld. Im Zuge der Ermittlungen führten die Beamten bei dem 20-jährigen Fahrer einen Drogenvortest durch, der positiv ausfiel. Im Krankenhaus wurde ihm daraufhin eine Blutprobe entnommen.
Der beschädigte BMW wurde sichergestellt und vom Unfallort abgeschleppt. Während der umfangreichen Unfallaufnahme war die Barkhauser Straße vollständig gesperrt. Der unter der Brücke verlaufende Geh- und Radweg blieb bis Montagmorgen gesperrt.
Da die Brücke bei dem Unfall beschädigt wurde, sicherte das zuständige Brückenbauamt die Konstruktion. Die Brücke bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.






