Dem Hund wird nachgesagt, er sei der beste Freund des Menschen. Das stimmt wahrscheinlich. Aber im Straßenverkehr ist der Hund oft überfordert, selbst wenn er an der Leine geführt wird: Mit unvorhersehbaren Reaktionen wie dem überraschenden Ausscheren aus der Spur muss der Radler rechnen, wenn er das Mensch-Tier-Gespann eng überholt. Die gefahrene Geschwindigkeit absenken ist auf jeden Fall ein guter Plan, um sicher an den beiden vorbeizukommen. Symbolfoto: Mathias Lindner

Oerlinghausen. Eine 63-jährige Frau war mit ihrem Hund auf der Straße „Am Kalkofen“ in Richtung des dortigen Sportplatzes unterwegs. Der von hinten herannahende Radfahrer näherte sich der Frau und ihrem Hund am Samstag, 15. August, gegen 10 Uhr nach bisherigen Erkenntnissen mit hoher Geschwindigkeit. Als der angeleinte Hund unvermittelt nach links lief, leitete der 73-Jährige daraufhin eine Vollbremsung ein und stürzte über den Lenker auf die Fahrbahn. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu und wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.