Wenn der Rettungshubschrauber Christoph 13 eingreift, ist ein Unfallopfer in höchster Not. Gleich zwei junge Leute wurden am Sonntagabend bei einem Unfall auf der Lemgoer Straße schwer verletzt und mit Hubschrauber und Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Archivfoto: Jörn Fries
Lage. Ein Wendemanöver mit dem Auto auf der Straße ist immer ein gefährlicher und riskanter Moment: Wer das vorhat, sollte sich vergewissern, dass ihm jemand entgegen kommt oder folgt. Auf der Lemgoer Straße kam es am Sonntagabend, 16. August, gegen 18 Uhr nach einem missglückten Wendemanöver zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Verkehrsteilnehmer schwer verletzt wurden.
Ein 29-jähriger VW Passat-Fahrer aus Lage fuhr auf der B66 (Hindenburgstraße, Lemgoer Straße) in Richtung Lemgo und beabsichtigte nach ersten Erkenntnissen in Höhe der Stifterstraße verbotswidrig auf der Fahrbahn zu wenden. Als er sein Auto nach links lenkte, stieß er mit dem Motorrad eines 17-Jährigen aus Oerlinghausen zusammen, der gemeinsam mit einer Sozia hinter dem Passat unterwegs war. Die beiden stürzten durch die Kollision mit dem Wagen von der Yamaha-Maschine und erlitten schwere Verletzungen: Der 17-jährige Fahrer wurde von einem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen. Ein Rettungswagen brachte die 18-jährige Begleiterin ins Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme blieb die Lemgoer Straße in beide Richtungen gesperrt.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
Set your Author Custom HTML Tab Content on your Profile page