Höxter/Borgentreich. Die Serie verletzter Pferde im Kreis Höxter könnte früher begonnen haben als bislang bekannt. Die Polizei Höxter prüft derzeit einen weiteren Fall, der sich nach bisherigen Erkenntnissen bereits Anfang Mai ereignet haben soll.
Wie die Polizei mitteilte, meldete sich am Mittwoch, 19. August, ein Pferdehalter bei den Ermittlern und berichtete von einer Verletzung eines seiner Pferde. Das Tier stand auf einer Koppel an der Straße Kreuzfeld im Borgentreicher Ortsteil Lütgeneder.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ereignete sich der Vorfall in der Nacht von Montag, 4. Mai, auf Dienstag, 5. Mai. Das Pferd wies eine Verletzung auf und musste tierärztlich behandelt werden.
Ob dieser Fall mit den weiteren bekannt gewordenen Vorfällen im Kreis Höxter in Verbindung steht, ist derzeit noch unklar. Die Polizei untersucht mögliche Zusammenhänge im Rahmen der laufenden Ermittlungen.
Die von der Kreispolizeibehörde Höxter eingerichtete Ermittlungsgruppe „Pferd“ bündelt und bewertet nach Angaben der Polizei sämtliche bislang eingegangenen sowie künftig eingehenden Hinweise zu den Fällen.
Die Polizei betont zudem die Bedeutung einer schnellen Anzeige entsprechender Vorfälle. Aus ermittlungstaktischen Gründen sei es wichtig, die Behörden möglichst zeitnah zu informieren. Nur so könnten potenzielle Spuren frühzeitig gesichert und mögliche Zusammenhänge zwischen einzelnen Fällen umfassend geprüft werden.
Landrat Michael Stickeln steht nach Angaben der Polizei in seiner Funktion als Behördenleiter der Kreispolizeibehörde Höxter in einem fortlaufenden Austausch mit der Ermittlungsgruppe.



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