Die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen rettet ein in Not geratenes Pferd aus einem Entwässerungsgraben. Foto: Feuerwehr Bad Salzuflen/Leon Stock

Bad Salzuflen. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen hat am Dienstagnachmittag, 1. September, ein Pferd aus einer Notlage befreit. Die 29-jährige Stute „Sally“ war am Gröchteweg in einen etwa einen halben Meter tiefen Entwässerungsgraben gestürzt und konnte sich nicht mehr selbst befreien.


Wie die Feuerwehr mitteilte, lag das Tier auf dem Rücken, als die Einsatzkräfte eintrafen. Glücklicherweise befand sich kein Wasser in dem Graben. Aufgrund der gemeldeten Größe des Tieres wurden neben den hauptamtlichen Kräften auch die Löschgruppe Bad Salzuflen, die Maschinisten des Löschzuges Schötmar/Werl-Aspe sowie vorsorglich der Teleskoplader der Feuerwehr Bad Salzuflen zur Einsatzstelle alarmiert.

Um Verletzungen sowohl bei dem Pferd als auch bei den Einsatzkräften zu vermeiden, sicherten die Feuerwehrleute zunächst die Hufe der Stute. Anschließend trugen sie vorsichtig Erdreich neben dem Tier ab. Zunächst kam dabei der Teleskoplader zum Einsatz, anschließend arbeiteten die Kräfte mit Schaufeln und Spaten weiter.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen rettet ein in Not geratenes Pferd aus einem Entwässerungsgraben. Foto: Feuerwehr Bad Salzuflen/Leon Stock

Durch den zusätzlich geschaffenen Raum gelang es den Einsatzkräften, „Sally“ mithilfe von Bandschlingen auf die Seite zu drehen. In dieser Position konnte sich das Pferd wieder aufrichten.

Vorsorglich wurde während des Einsatzes zudem ein Pferdegeschirr mit weiterem Rettungsmaterial von der Feuerwehr Herford angefordert. Letztlich musste dieses jedoch nicht mehr eingesetzt werden.

Während der gesamten Rettungsaktion wurde die Stute von einer Reiterin betreut und beruhigt. Nach Angaben der Feuerwehr erleichterte dies die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Auch ein Tierarzt war vor Ort und begleitete die Rettungsmaßnahmen.

Nach rund 30 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. „Sally“ stand wieder auf ihren Beinen und blieb dem ersten Anschein nach unverletzt. Anschließend rückten die Einsatzkräfte wieder ein.