
Paderborn/Lemgo. Die Paderborn Baskets bestreiten an diesem Samstag, 10. Oktober, ihr kommendes Heimspiel in der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo. Am vierten Spieltag der Barmer-Zweiten-Basketball-Bundesliga ProA empfangen die Ostwestfalen die EPG Baskets Koblenz. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.
Nach drei absolvierten Saisonspielen blicken die Paderborner auf einen vielversprechenden Start zurück. Zwar musste sich das Team von Head Coach Milos Stankovic zum Auftakt dem VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 77:81 geschlagen geben, doch gegen die RheinStars Köln folgte mit einem überzeugenden 90:73-Erfolg der erste Saisonsieg. Zuletzt verpassten die Ostwestfalen bei den Eisbären Bremerhaven einen möglichen Auswärtserfolg nur hauchdünn und verloren in letzter Sekunde mit 81:84.
Trotz der beiden Niederlagen sehen die Verantwortlichen eine positive Entwicklung. In den Bereichen Offensive, Wurfquote, Verteidigung, Reboundarbeit und Spielorganisation habe sich die Mannschaft kontinuierlich gesteigert. Auch Einsatzbereitschaft und körperliche Präsenz stimmten in allen bisherigen Begegnungen.
Mit den EPG Baskets Koblenz wartet nun jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Gäste reisen mit zwei Siegen aus drei Spielen nach Lippe. Zum Saisonauftakt gewann Koblenz deutlich mit 109:90 gegen Bayreuth, unterlag anschließend bei den Nürnberg Falcons mit 75:85 und setzte sich zuletzt souverän mit 92:80 gegen die Artland Dragons durch.
Belastet wird der bislang gelungene Saisonstart allerdings durch den verletzungsbedingten Ausfall von Point Guard Tyren Moore, der den Gästen längere Zeit fehlen wird. Umso mehr ruhen die Hoffnungen auf den bisherigen Leistungsträgern Camaron Tongue, der im Schnitt 17 Punkte erzielt, sowie Jayden Williams mit durchschnittlich 15,3 Punkten pro Partie.
Für zusätzliche Brisanz sorgt das Wiedersehen mit zwei ehemaligen Paderbornern. Koblenz-Kapitän Badu Buck und Jannis Sonnefeld trugen beide bereits das Trikot der Paderborn Baskets und zählen inzwischen zu den wichtigen Stützen ihres Teams.
Paderborns Trainer Milos Stankovic erwartet eine intensive Begegnung: „Koblenz ist ein Team, das mit Highspeed sehr schnellen Basketball spielt. In den ersten drei Spielen haben sie ligaweit die meisten Ballbesitze gehabt. Wir müssen daher in der Defense gut stehen und unsere Offense und die Rebounds kontrollieren. Sie haben eine sehr große und athletische Mannschaft mit einigen sehr guten Werfern. Unsere Aufgabe wird daher sein, physisch dagegenzuhalten und von Beginn an hochkonzentriert aufzutreten.“
Auch Koblenz-Coach Stephan Dohrn hat großen Respekt vor den Gastgebern: „Paderborn bringt sehr viel Firepower auf den Guard-Positionen mit. Mit Worku und Fugett haben sie zwei Spieler, die das Spiel entscheiden können. Sie werden sicher sehr aggressiv spielen, was uns gegen Nürnberg schon große Probleme bereitet hat. Unser Ziel muss es sein, in der Transition und im Halbfeld die Scorer zu kontrollieren.“





