Sollte man nicht tun: das Handy während der Fahrt bedienen. Die Polizei rechnet vor, dass bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h in nur zwei Sekunden Unaufmerksamkeit das Auto bereits 30 Meter zurücklegt. Das bedeutet für den Fahrer: 30 Meter im Blindflug. Trotzdem gehen viele Autofahrer dieses Unfallrisiko ein, wie eine Kontrolle der Polizei in Bad Salzuflen zeigt. Symbolfoto: Pexels
Bad Salzuflen. Im Rahmen einer europaweiten Roadpol-Kontrollwoche zum Thema „Focus on the Road“ fand am Donnerstag, 8. Oktober, im Stadtgebiet von Bad Salzuflen ein Sondereinsatz mit Kontrollen im Straßenverkehr statt. Dort achteten die Einsatzkräfte verstärkt auf das Thema Ablenkung am Steuer.
Insgesamt erwischten die Polizeibeamten in der rund sechsstündigen Kontrolle (circa 7 bis 13 Uhr) 25 Personen bei einer Handynutzung während der Fahrt – sie alle erhielten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. In weiteren drei Fällen hatten Autofahrer keinen Gurt angelegt.
Das Handy am Steuer zu benutzen, ist so gefährlich, weil es die Konzentration im Straßenverkehr stark beeinträchtigt und den Blindflug verlängert: Schon ein kurzer Blick von zwei Sekunden aufs Display bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet rund 30 Meter unkontrollierte Fahrt – ohne auf die Straße zu schauen.
Wer während der Fahrt am Handy tippt, vervielfacht das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen. Wer also im Straßenverkehr unterwegs ist, sollte stets die Augen auf die Straße richten und das Handy aus den Händen lassen. Mit weiteren Kontrollen muss kreisweit zu jeder Zeit gerechnet werden.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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