Symbolbild. Foto: Adobe Stock

Nienburg. Nach einem mutmaßlichen Messerangriff auf einen Familienangehörigen ermitteln die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts gegen einen 23-jährigen Mann aus dem Landkreis Nienburg.


Nach Angaben der Ermittlungsbehörden steht der 23-Jährige im dringenden Verdacht, am Sonntag, 25. Oktober, gegen 19 Uhr einem 25-jährigen Familienangehörigen in Nienburg mit einem Messer eine lebensgefährliche Verletzung zugefügt zu haben. Der ebenfalls aus dem Landkreis Nienburg stammende Mann konnte nach dem Angriff noch in einen Imbiss flüchten, wo er schließlich zusammenbrach.

Der Tatverdächtige wurde anschließend von unbeteiligten Passanten überwältigt. Kurz darauf eintreffende Polizeikräfte nahmen den 23-Jährigen vorläufig fest.

Nach aktuellem Ermittlungsstand erlitt das Opfer lebensgefährliche Verletzungen. Nach Angaben der Ermittler überlebte der 25-Jährige den Angriff nur dank einer umgehenden medizinischen Versorgung. Er wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt.

Der Beschuldigte wurde am Montag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Verden vorgeführt. Dieser ordnete die vorläufige Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern derzeit an. Weitere Einzelheiten werden nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht veröffentlicht.