Im Fernsehen heißt es immer: „Dieser Film ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.“ So schlimm geht es nicht zu, wenn der Nachtwächter in Lemgo am 6. November Pfade abseits der hellerleuchteten Wege aufsucht. Allerdings muss mit Schauer-Effekten gerechnet werden. Foto: Tanja Watermann
Lemgo. Passend zum Moonlightshopping begibt sich der Nachtwächter abseits der hell erleuchteten Wege am 6. November wieder auf die Runde zu Orten in Lemgo, die für ein leichtes Schaudern sorgen, sobald ihre Geschichte dem Dunkel längst vergessener Tage entrissen wird. Aufgrund der besonderen Thematik liegt das Mindestteilnahmealter hierfür bei 16 Jahren.
Wer es etwas weniger aufregend mag, kann sich gerne am 13. oder 20. November auf einer allgemeinen Runde dem Nachtwächter anschließen. Alle Rundgänge beginnen um 18:30 Uhr auf dem Markt am Haus Asemissen. Die Runden dauern etwa 1 ½ Stunden, bei unangenehmer Witterung ggf. etwas kürzer. Der Preis beträgt pro Person 7,- €, für Kinder bis einschließlich 10 Jahre 3,50 €. Buchen kann man auch Themen- und Museumsführungen sowie Führungen mit der Rikscha oder dem Segway.
Schaurige Orte zu besuchen, das steht auf dem Programm der „Nachtwächter“-Stadtführungen der „Lemgotour“. Es bietet Stadtgeschichte mit Gruseleffekten.
Ich bin ein Zwitterwesen. Ein halbes Arbeitsleben lang Lehrer, die andere Hälfte Journalist. Und immer beides zugleich: Als Deutschlehrer habe ich meinen Schülern eine praktische Nutzung der Sprache abverlangt und mit ihnen „Zeitung in der Schule“ veranstaltet. Als Journalist in verschiedenen Tageszeitungen haben mich immer die Schüler dort – die sogenannten Volontäre – interessiert, denen ich unbedingt etwas beibringen wollte.
Jenseits der Ruhestandsgrenze mache ich nun auf Freier Mitarbeiter, statt die Füße hochzulegen. Warum? Weil ich’s kann und weil das Gehirn auf Touren gehalten werden will. „Die Realität ist immer zu wenig“, haben die Romantiker gesagt und hatten recht. Durch dokumentierende Aneignung mache ich mehr daraus: Realität wird gewissermaßen zur „Wirklichkeit“ potenziert. Deshalb habe ich eine eigene Online-Zeitung für Lage ins Leben gerufen: lage-aktuell.de Ich beanspruche den Titel: Nachhaltigster News-Lieferant für Lage (NNL). Deshalb arbeite ich ganz eng mit der LWZ zusammen. Artikel bleiben hier lange sichtbar und landen nicht – wie die Tageszeitung – sofort nach der Lektüre im Altpapier.
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